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DreamPark will reale Welt in ein gemischtes Erlebnis verwandeln

Das US-amerikanische Unternehmen DreamPark hat bekannt gegeben, dass es sich eine Seed-Finanzierung in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar gesichert hat. Die Runde wurde von Long Journey Ventures angeführt, mit Beteiligung von Founders Inc. Ziel der Investition ist es, die Vision von DreamPark voranzutreiben: einen herunterladbaren Mixed-Reality-Freizeitpark zu schaffen, der überall zugänglich ist – ohne feste Bauwerke oder klassische Attraktionen.

Foto: Dreampark

Ein Freizeitpark zum Herunterladen – überall erlebbar

DreamPark arbeitet daran, gewöhnliche Orte in außergewöhnliche Abenteuer zu verwandeln. Mit Hilfe von XR-Technologie (Extended Reality) und digitalen Zugangspunkten wie QR-Codes können Nutzer mithilfe eines Meta Quest-Headsets oder eines Smartphones digitale Erlebnisse über reale Umgebungen legen. Bereits bestehende Installationen an Orten wie der Third Street Promenade in Santa Monica oder der LA County Fair zeigen, wie solche virtuellen Themenwelten im öffentlichen Raum funktionieren können.

Markt mit starkem Wachstumspotenzial

Laut DreamPark befindet sich das Unternehmen in einer starken Ausgangsposition auf dem globalen Markt für XR-Live-Erlebnisse. Dieser wird für 2024 auf rund 3,6 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2034 auf über 190 Milliarden US-Dollar anwachsen. DreamPark will dabei nicht nur als Anbieter von Inhalten, sondern auch als Plattformbetreiber auftreten und damit neue Maßstäbe in der Verbindung von digitaler und physischer Welt setzen.

Kosteneffizient und skalierbar

Im Gegensatz zu klassischen Virtual-Reality-Attraktionen, die oft über eine Million US-Dollar in der Einrichtung kosten, ist das Modell von DreamPark deutlich günstiger. Die Bereitstellung erfordert keine dauerhafte Infrastruktur, kann mobil aufgebaut werden und soll sich bereits im ersten Monat amortisieren. Gerade für Einkaufszentren, Messen oder Veranstalter kann dieses Konzept attraktiv sein, um Besucher anzulocken und ungenutzte Flächen temporär zu aktivieren.

Technologie trifft auf Storytelling

Laut Mitgründer und CEO Aidan Wolf geht es DreamPark nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um das Schaffen von Begegnungsräumen: „Wir möchten Orte schaffen, an denen sich Menschen wieder treffen, gemeinsam spielen und ihre Umgebung auf neue Weise entdecken.“ Auch Partnerschaften mit bekannten Marken (IP-Holdern) sind geplant, um markengeführte XR-Themenwelten zu etablieren.

Nächste Schritte der Expansion

Mit dem frischen Kapital plant DreamPark die Ausweitung seines Angebots:

  • Aufbau weiterer Zugangspunkte in Städten und Eventlocations
  • Zusammenarbeit mit großen Marken für exklusive Inhalte
  • Erweiterung der Verfügbarkeit von Quest-Headsets für Mieteinsätze
  • Vergrößerung des Entwicklerteams zur schnelleren Umsetzung neuer Inhalte

Langfristig möchte das Unternehmen ein weltweit vernetztes Mixed-Reality-Erlebnis schaffen – und dabei reale Orte mit virtuellen Abenteuern bereichern.

Stefan ist seit kleinauf achterbahnverrückt und Jahreskartenfan. Heimatpark: Phantasialand

Stefan

Stefan ist seit kleinauf achterbahnverrückt und Jahreskartenfan. Heimatpark: Phantasialand

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