Der Königliche Burgers’ Zoo in Arnheim öffnet sein umfangreich umgestaltetes Ökodisplay Burgers’ Desert wieder für Besucher. Nach monatelangen Arbeiten präsentiert der Zoo seit dem 9. Juli 2026 neue Tierlebensräume, einen veränderten Rundgang und einen neu gestalteten Haupteingang. Zur symbolischen Eröffnung zieht mit der Kalifornischen Wüstenschildkröte zugleich eine neue Tierart in die überdachte Wüstenlandschaft ein.

Neue Wege und Lebensräume in Burgers’ Desert
Im Zuge des Umbaus überarbeitet der Burgers’ Zoo große Teile des Besucherbereichs. Neben mehreren neuen Lebensräumen entsteht ein neuer Rundgang, der den Gästen andere Perspektiven auf die Tiere, Pflanzen und Felsformationen der Desert ermöglicht. Auch der Haupteingang des Ökodisplays erhält ein neues Erscheinungsbild.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem neuen, nach oben offenen Reptiliengehege. Dort sollen langfristig verschiedene Reptilienarten gemeinsam leben. Den Anfang macht die Kalifornische Wüstenschildkröte, die als symbolischer Teil der Wiedereröffnung in das gemischte Gehege eingesetzt wird.
Die größte überdachte Felsenwüste der Welt
Burgers’ Desert bildet Landschaften der Sonora- und Mojave-Wüste nach. Diese Wüstenregionen erstrecken sich über den Südwesten der Vereinigten Staaten und den Norden Mexikos. Die überdachte amerikanische Felsenwüste in Arnheim gilt als die größte Anlage ihrer Art weltweit.
Neben den Tieren spielt die Pflanzenwelt eine zentrale Rolle. In der Desert wachsen unter anderem Agaven, Yuccas, Opuntien und meterhohe Saguaro-Kakteen. Gemeinsam bilden sie eine außergewöhnliche botanische Sammlung, die typische Vegetationsformen der nordamerikanischen Wüsten zeigt.
Nordamerikanische Tierarten sind in europäischen Zoos vergleichsweise selten zu sehen. Dadurch nimmt das Ökodisplay in Arnheim sowohl zoologisch als auch botanisch eine besondere Stellung ein.
Neue Tierarten ziehen schrittweise ein
Die Eröffnung markiert nicht das Ende der Arbeiten an der Tiergemeinschaft. In den kommenden Wochen und Monaten führen Tierpfleger und Biologen nach und nach weitere Tierarten in ihre neuen Lebensräume ein.
Besonders sorgfältig erfolgt die Eingewöhnung in gemischten Gehegen. Die Tiere müssen sich dort nicht nur an eine unbekannte Umgebung gewöhnen, sondern auch an die anderen Arten, mit denen sie ihren Lebensraum teilen.
Für das neue Open-Top-Gehege ist deshalb eine schrittweise Besetzung vorgesehen. Die verschiedenen Reptilienarten sollen ausreichend Zeit erhalten, ihren Platz innerhalb der Anlage zu finden und sich aneinander zu gewöhnen.
Ein Ökodisplay entwickelt sich ständig weiter
Der Burgers’ Zoo ist international für seine großflächigen Ökodisplays bekannt. Dabei handelt es sich um möglichst naturgetreu gestaltete Ökosysteme, in denen zahlreiche Tierarten inmitten einer vielfältigen Pflanzenwelt leben.
Nach dem Konzept des Zoos ist ein Ökodisplay niemals vollständig abgeschlossen. Pflanzen wachsen, Tiergemeinschaften verändern sich und neue Möglichkeiten für die Haltung weiterer Arten entstehen. Mit zunehmender Komplexität ergeben sich zugleich neue Herausforderungen für die Tierpflege und die biologische Gestaltung der Anlagen.
Auch Burgers’ Desert soll sich nach dem Umbau kontinuierlich weiterentwickeln. Je nach Entwicklungsstand können künftig zusätzliche Tier- und Pflanzenarten hinzukommen.
Ticket-Angebote für den Burgers’ Zoo listet das Portal FreizeitparkDeals*.

