Vor dem Eingang zum Wildparadies entsteht auf rund 12.000 m² das größte Bauprojekt in der fast 100-jährigen Geschichte von Tripsdrill: ein Areal mit Erlebnisgastronomie (innen/außen je ca. 300 Sitzplätze), Tagungsräumen, Bar, Vinothek, Tante-Emma-Laden sowie einem Empfangsgebäude für das Natur-Resort inklusive Wellnessbereich mit Sauna und Schwimmbad. Ein unterirdischer Gang verbindet Rezeption und Gastronomie – Ziel ist ein erweitertes, ganzjähriges Angebot für Übernachtungs- und Tagesgäste sowie Besucher aus der Region.

Baufortschritt Herbst 2025: Technik fertig, Außenbecken gesetzt
Seit dem Spatenstich im April 2025 schreiten die Arbeiten sichtbar voran. Beim Empfangsgebäude sind die Untergeschosse erstellt: Das Technikgeschoss (Wasseraufbereitung/Steuerung) ist fertig, im Hallenbad wurden Einbauten wie Massagedüsen und Beleuchtung installiert – Mitte Oktober startet der Ausbau des Erdgeschosses mit dem künftigen Rezeptionsbereich. Spektakulär war das Einheben des Außenbeckens (ca. 45 m² Wasseroberfläche, 4,5 t) per 300-Tonnen-Kran.
Die Erlebnisgastronomie liegt im Rohbau: Aushub und Untergeschoss inkl. Decke sind abgeschlossen; hier entstehen die zentrale Energie-/Wärmeversorgung beider Gebäude, Sanitärbereiche für Schäferwagen-Gäste sowie ein Indoor-Spielplatz. Der Hochbau fürs Erdgeschoss (Gastronomie/Küche) beginnt im Anschluss. Parallel wächst der Verbindungstunnel (Bodenplatte fertig) – inkl. Anbindung des Wellnessgebäudes an das Bestandsbadehaus und Verlegung der Lüftungsleitungen.
Zahlen, Daten, Fakten
Das Projekt umfasst ca. 5.650 m² Nutzfläche, rund 27.550 m³ umbauten Raum und eine Baufläche von etwa 12.000 m². Allein der Baugrubenaushub beläuft sich auf ca. 20.000 m³ (entspricht rund 1.300 Fahrten), dazu kommen etwa 2.500 m³ Rohrgrabenaushub und 1,5 km Leitungsbau außerhalb des Gebäudes. Verarbeitet werden u. a. ca. 4.000 m³ Stahlbeton und rund 500 t Bewehrungsstahl. Im Peak arbeiten etwa 110 Handwerker aus rund 25 Gewerken vor Ort; die Hebearbeiten unterstützen ein Obendreher- und ein Untendreher-Kran.
Herausforderungen und nächste Schritte
Der Aushub förderte massiven Fels zutage, das innenliegende Schwimmbecken verlangte minimale Maßtoleranzen und höchste Dichtigkeitsanforderungen – beides typische Bauaufgaben mit erhöhtem Präzisionsbedarf. Als Nächstes folgen Ausbaugewerke sowie vorbereitende Maßnahmen für Heizung, Wasser, Strom und Regenwasser-Entwässerung zwischen den Gebäuden.
Timeline: Vom Spatenstich bis zur Eröffnung
Der Spatenstich erfolgte am 8. April 2025; die geplante Bauzeit beträgt etwa zwei Jahre. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 vorgesehen. Damit bleibt ausreichend Puffer für Ausbau, Technik-Inbetriebnahmen und die finale Thematisierung „Schwaben anno 1880“.
Einblicke für Gäste: „Gucklöcher“ & Baustellenführungen
Der Fortschritt wird transparent kommuniziert – vor Ort über „Gucklöcher“ im Bauzaun, regelmäßig über Presseführungen und online per Landingpage/Posts. So können Interessierte die Entwicklung des Areals aus nächster Nähe mitverfolgen.

