Der Europa-Park in Rust kündigt einen neuen, großflächigen Themenbereich rund um das Thema Weltraum an. Kernstück soll eine neu errichtete Achterbahn auf dem Standort der bisherigen Euro-Mir werden. Die 1997 eröffnete Anlage wird abgebaut und mit neuer Technik komplett neu aufgebaut. Der Bereich ist nach aktueller Planung bis 2028 vorgesehen. (Quelle: dpa-Artikel)

Kooperation mit der ESA in Prüfung
Laut Parkchef Roland Mack befindet sich der Europa-Park mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit. Neben der neuen Hauptattraktion sind weitere Fahrangebote im künftigen Areal geplant. Die neue Bahn soll sich klar an Familien richten – als Gegenpol zur 2024/25 präsentierten Großachterbahn Voltron Nevera powered by Rimac, die eher ein jüngeres, thrillaffines Publikum anspricht.
Neuausrichtung im Russland-Bereich
Die bisherige Themenzuordnung von Euro-Mir zum Russland-Bereich wird angepasst. Der Bereich soll in verkleinerter Form erhalten bleiben. Historische Fassadenelemente – etwa Datscha-Optiken und Zwiebeltürme – will der Park nicht zurückbauen. Der Name der neuen Achterbahn wird voraussichtlich geändert; eine Entscheidung steht noch aus.
Monaco wird Themenbereich Nummer 18
Neben dem Weltraumprojekt arbeitet der Europa-Park an einem weiteren Länderbereich: Monaco soll im kommenden Jahr als 18. Themenbereich hinzukommen. Ein Besuch von Fürst Albert II. zur Eröffnung ist nach Parkangaben geplant.
Bilanz im Jubiläumsjahr
Im 50. Jubiläumsjahr erwartet der Park ein Gästeplus von zwei bis drei Prozent. Damit dürfte die Besucherzahl im Geschäftsjahr 2025/26 erneut über sechs Millionen liegen. Die langfristigen Investitionen in neue Themenwelten und Attraktionen sollen das Resort-Angebot zusätzlich verbreitern und die Aufenthaltsdauer stärken.
Ausblick
Mit dem Weltraum-Themenbereich und dem Neubau der Euro-Mir-Nachfolgerin setzt der Europa-Park die Modernisierung seines Attraktionsportfolios fort. Die anvisierte ESA-Kooperation und zusätzliche Familienangebote deuten auf eine Kombination aus wissenschaftlicher Inspiration und zugänglichem Fahrspaß hin – bei gleichzeitiger Bewahrung prägender Architektur im Russland-Areal.

