Das Fort Fun Abenteuerland im Sauerland hat eine neue Sicherheitslösung für die Nachtstunden und die schließungsfreie Zeit außerhalb der Saison eingeführt. Ziel ist es, Diebstahl, Vandalismus und gefährliche Mutproben auf dem Gelände zu verhindern – ohne aufwändige Vollüberwachung oder hohen Personalaufwand.

Weitläufiges Gelände erfordert gezielte Sicherheitsmaßnahmen
Mit rund 300.000 Gästen pro Jahr zählt das Fort Fun in Bestwig zu den bekanntesten Freizeitparks in Nordrhein-Westfalen. Während der 160 Saisontage zwischen April und Oktober kümmern sich bis zu 250 Mitarbeitende um einen reibungslosen Betrieb. Doch außerhalb dieser Öffnungszeiten steht das 48 Hektar große Gelände – ergänzt durch weitere 25 Hektar Wald und Übernachtungscamp – oftmals leer und ist entsprechend anfällig für unerwünschte Besucher.
Wie Park-Geschäftsführer Andreas Sievering erklärt, sei es in der Vergangenheit gelegentlich zu Vorfällen gekommen, bei denen etwa Verkaufsautomaten entwendet oder Attraktionen zweckentfremdet wurden. „Unser Gelände ist weitläufig und sehr abgelegen, das lockt Neugierige und Kriminelle an“, so Sievering.
Effektive Alternative zur Vollüberwachung
Eine komplette Videoüberwachung des gesamten Areals wäre zwar technisch möglich, aber weder datenschutzrechtlich noch wirtschaftlich einfach umsetzbar. Stattdessen entschied sich das Parkmanagement für ein fokussiertes System mit gezielter Überwachung besonders relevanter Zugänge und Zufahrten. Zum Einsatz kommt nun eine Lösung des deutschen Anbieters LivEye in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister nstr.security.
Die installierten Einheiten verfügen über jeweils fünf Kameras, die einen Sichtbereich von bis zu 200 Grad abdecken. In den scharfgeschalteten Zeiträumen analysiert eine KI-gestützte Software die Aufnahmen und meldet Auffälligkeiten an eine durchgängig besetzte Leitstelle. Dort bewertet geschultes Personal die Situation, sichert relevante Bilddaten und veranlasst bei Bedarf weitere Maßnahmen – bis hin zur Alarmierung von Polizei oder Sicherheitsdiensten.
Technik im Hintergrund – klare Hinweise für Besucher
Für die Installation reicht ein einfacher Stromanschluss, um das System betriebsbereit zu machen. Die Kameras können über integrierte Lautsprecher sogar direkt mit Personen vor Ort kommunizieren. Besucherinnen und Besucher werden an den Eingängen über den datenschutzkonformen Einsatz des Systems außerhalb der Parkzeiten informiert.
„Somit brauchen wir bei uns im Team keine Experten, die sich mit den Kameras auskennen. Installation, Wartung und Überwachung übernimmt das nstr.security-Team“, erklärt Andreas Sievering die Vorteile der Lösung.
Über das Fort Fun Abenteuerland
Fort Fun liegt in der Gemeinde Bestwig im Hochsauerlandkreis und bietet seit über 50 Jahren eine Mischung aus Achterbahnen, Wasserfahrten und Westernatmosphäre. Mit über 35 Attraktionen auf einem Gelände von fast 50 Hektar richtet sich das Angebot an Familien, Schulklassen und Freizeitgruppen.

