Am Samstagmittag, 22. November 2025, ist es erneut zu einem Brand am Freizeitpark Geiselwind im unterfränkischen Landkreis Kitzingen gekommen. Über Geiselwind waren deutlich sichtbare Rauchschwaden zu sehen, die scheinbar vom Gelände des Freizeitparks aufstiegen. Polizei und Feuerwehr rückten mit einem größeren Aufgebot an und brachten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Der Freizeitpark selbst war zum Zeitpunkt des Vorfalls geschlossen.
Wie nordbayern.de berichtet, erinnert der Einsatz an den schweren Brand im Frühjahr dieses Jahres, bei dem bereits erheblicher Schaden im Freizeitpark entstanden war.

Feuer auf Abstellplatz neben dem Freizeitpark
Nach ersten Informationen der Polizei ereignete sich der Brand nicht mitten im Park, sondern auf einem Abstellplatz für Wohnanhänger unmittelbar neben dem Freizeitpark. Dort gerieten drei ältere Wohnwagen in Brand und standen kurzzeitig in Flammen, was die dichten Rauchwolken erklärte, die auf Videos in den sozialen Medien zu sehen waren.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer löschen, bevor es auf weitere Fahrzeuge oder Gebäude übergriff. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.
Vermutlich technischer Defekt als Ursache
Die Polizei geht nach derzeitigem Stand von einem technischen Defekt als wahrscheinlicher Brandursache aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen aktuell nicht vor. Der entstandene Sachschaden soll sich im Bereich von mehreren tausend Euro bewegen.
Eine genaue Spurensicherung soll nun klären, wie es genau zu dem Feuer an den abgestellten Wohnanhängern kommen konnte.
Rückblick: Großbrand im März mit Millionenschaden
Der erneute Brand weckt Erinnerungen an das Flammeninferno im März 2025: Damals hatte ein nächtlicher Großbrand im Freizeitpark Geiselwind mehrere Gebäude und Attraktionen zerstört. Rund 150 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen meterhohe Flammen im Eingangsbereich des Parks. Unter anderem waren damals Gastronomiebereiche und weitere Einrichtungen betroffen, der Schaden belief sich nach Schätzungen auf rund eine Million Euro.
Trotz der Schäden konnte die Saison im Frühjahr wie geplant starten, allerdings mit Verzögerungen bei Reparaturarbeiten und Wiederaufbau einzelner Bereiche.
Aktuelle Lage für Besucher
Da sich der aktuelle Brand während der Schließzeit des Parks ereignete und vor allem abgestellte Wohnanhänger betroffen waren, ist nach jetzigem Stand nicht mit größeren Einschränkungen für den regulären Freizeitparkbetrieb zu rechnen. Offizielle Informationen des Parks zum weiteren Vorgehen stehen derzeit noch aus.

