Das Unternehmen Merlin Entertainments, Betreiber von unter anderem Legoland und Madame Tussauds, hat die geplante Veräußerung mehrerer Sea-Life-Aquarien in Großbritannien eingestellt. Wie Sky News berichtet, blieben die eingegangenen Angebote hinter den Erwartungen des Konzerns zurück. Betroffen waren Standorte wie Blackpool, Brighton, Loch Lomond und Scarborough.

Interessenten ohne überzeugende Angebote
Obwohl private Equity-Unternehmen wie Epiris und Platinum Equity Interesse signalisiert hatten, waren die eingereichten Offerten zu niedrig, um einen Verkauf zu rechtfertigen, so Sky News. Merlin habe daher entschieden, die Verkaufspläne zu stoppen.
Fortgesetzte Investitionen in Sea-Life-Erlebnisse
Ein Sprecher von Merlin betonte gegenüber Sky News, dass das Unternehmen sein Portfolio regelmäßig überprüfe, um seiner langfristigen Wachstumsstrategie gerecht zu werden. Gleichzeitig werde weiter in die Sea-Life-Aquarien investiert, um Besuchern weiterhin beeindruckende Erlebnisse zu bieten und für Begeisterung für den Ozean zu sorgen.
Weitere Verkaufsoptionen bleiben offen
Ein Unternehmensnaher berichtete, Merlin sei grundsätzlich bereit, in Zukunft erneut über einen Verkauf zu verhandeln – sofern attraktivere Angebote eingehen. Die Aquarium-Marke Sea Life ist Teil eines globalen Netzwerks mit über 40 Standorten, von denen elf in Großbritannien liegen. Die größeren Aquarien in London, Birmingham und Manchester gehörten jedoch nicht zu den Verkaufsplänen.

