Im Freizeitpark Rasti-Land in Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont) hat sich am Dienstag ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Ein 54-jähriger Mitarbeiter stürzte bei Wartungsarbeiten an der Wildwasserbahn rund zehn Meter in die Tiefe. Wie der NDR berichtet, wurde der Mann zuvor von einem Boot erfasst, das mit Gästen besetzt war.

Unklarheiten zur Ursache
Die Polizei teilte mit, dass noch nicht geklärt sei, wie es zu dem Unfall kommen konnte und warum sich während der Wartung ein Boot auf der Bahn befand. Offen ist auch, ob die Anlage zum Zeitpunkt der Arbeiten regulär in Betrieb war.
Rettungseinsatz und seelsorgerische Betreuung
Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde nach dem Sturz mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Seelsorger standen vor Ort sowohl dem Personal als auch betroffenen Parkgästen zur Verfügung. Das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim wurde eingeschaltet, um mögliche Sicherheitsmängel oder einen technischen Defekt zu prüfen.
Freizeitparkbetrieb lief weiter
Der reguläre Betrieb des Parks lief am Tag des Vorfalls zunächst weiter. Ob die Wildwasserbahn für weitere Untersuchungen gesperrt wurde, ist bislang nicht offiziell bestätigt.
Über das Rasti-Land
Das Rasti-Land wurde 1973 eröffnet und ist ein familienfreundlicher Freizeitpark in Niedersachsen. Auf rund 160.000 Quadratmetern finden sich zahlreiche Fahrgeschäfte, Themenbereiche und Wasserattraktionen. Die Wildwasserbahn zählt zu den traditionsreichsten und beliebtesten Attraktionen des Parks.

