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Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern im Serengeti-Park

Der Serengeti-Park Hodenhagen darf sich über seltenen Nachwuchs freuen: In der Nacht vom 23. auf den 24. September 2025 brachte die Sibirische Tigerdame Anastasia Drillinge zur Welt. Vater ist der Kater Nanu. Die drei Jungtiere sind wohlauf und entwickeln sich prächtig – ein großer Erfolg für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich der Park beteiligt.

Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe mit dem Nachwuchs (Foto: Serengeti-Park Hodenhagen)

Schon in der Nacht vom 23. auf den 24. September 2025 brachte Tigerdame Anastasia (8) Drillinge zur Welt. Vater der Jungtiere ist der sechsjährige Kater Nanu. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Tigerpaar für Nachwuchs sorgt – nach Zwillingen im Jahr 2023 nun erstmals Drillinge.

In den ersten Wochen nach der Geburt herrschte besondere Zurückhaltung im Tigerhaus. Um Anastasia nicht zu stressen, durfte nur ein enger Kreis des Teams die Anlage betreten, um die nötigsten Arbeiten zu verrichten. Die Vorsicht hat sich ausgezahlt: Anastasia zeigt sich erneut als erfahrene und fürsorgliche Mutter, und alle drei Tiger entwickeln sich gesund.

Erfolgreiche Erstuntersuchung

Inzwischen wurden die Tigerbabys erstmals tierärztlich untersucht – mit positivem Ergebnis. Die Untersuchung ergab auch die Geschlechter: Ein Kater und zwei Kätzinnen zählen nun zur Tigerfamilie. Wann die Jungtiere erstmals die Außenanlage erkunden, hängt vom Wetter ab – Besucher müssen sich voraussichtlich noch einige Wochen gedulden.

Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms

Der Sibirische Tiger gilt als größte lebende Katzenart der Erde und ist stark gefährdet. Die Art ist auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als „stark gefährdet“ eingestuft. Der Serengeti-Park ist Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für diese bedrohte Tierart. „Wir sind besonders stolz auf unseren zweiten großartigen Zuchterfolg der Sibirischen Tiger!“, sagt Dr. Fabrizio Sepe, Inhaber und Geschäftsführer des Parks.

Hintergrund: Der Sibirische Tiger

Im Gegensatz zu tropischen Verwandten bewohnt der Sibirische Tiger kalte Regionen – ursprünglich im Amur-Gebiet zwischen Baikalsee und Japanischem Meer. Durch Wilderei und Lebensraumzerstörung schrumpfte der Bestand in den 1940er-Jahren auf rund 30 Tiere. Dank intensiver Schutzmaßnahmen konnte die Population inzwischen auf etwa 500 Tiere erhöht werden – ein Erfolg, zu dem auch zoologische Einrichtungen wie der Serengeti-Park beitragen.

Über den Serengeti-Park

Der Serengeti-Park in Hodenhagen (Niedersachsen) ist ein einzigartiger Mix aus Tier- und Freizeitpark. Besucher erleben Safaris mit dem eigenen Auto oder den Serengeti-Bussen, dazu zahlreiche Fahrgeschäfte, Shows und Tiergehege. Mit über 1.500 freilaufenden Wildtieren und zahlreichen saisonalen Events zählt der Park zu den besonderen Ausflugszielen Norddeutschlands.

Achterbahnverrückt – Thrill ist mir wichtiger als Theming. Verfolge gern die Entwicklungen in der Freizeitbranche.

Daniel

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