Six Flags Entertainment Corporation lieferte im zweiten Quartal des Jahres gemischte Ergebnisse. Der Fokus auf die Freizeitpark-Sparte offenbart deutliche Herausforderungen, zeigt aber auch positive Signale – besonders im Juli.

Wetter als Spielverderber – Verluste trotz hoher Besucherzahlen
Die Freizeitpark-Abteilung verzeichnete im Quartal einen Nettoverlust von etwa 100 Millionen USD. Ein massiver Anteil davon stammt aus früheren Six-Flags-Betrieben, die im Zuge der Fusion übernommen wurden. Ursache der Umsatzdelle waren ungünstige Wetterverhältnisse mit Regen, extremer Hitze und Stürmen, die zahlreiche Tage und wichtige Besucherfreitage beeinträchtigten.
Trotz der Witterungsgeschichte zählten die Parks rund 14,2 Millionen Gäste – eine beachtliche Zahl, allerdings ein Rückgang von etwa 9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Nettoumsätze beliefen sich auf 930 Millionen USD, wovon rund 389 Millionen USD auf die übernommenen Betriebe zurückzuführen sind.
Erholung im Juli – Erste Aufhellung
Im Zeitraum bis zum 3. August zeigte sich eine leichte Erholung: Die Besucherzahl stieg um 1 % gegenüber dem Vorjahr auf etwa 11 Millionen Gäste. Der Umsatz sank dennoch um rund 3 %, was vor allem auf geringeres Pro-Kopf-Ausgabeverhalten zurückzuführen war.
Strategische Weichenstellung und Ausblick gesenkt
Six Flags erstellt eine neue Jahresprognose für 2025 mit einem erwarteten Adjusted EBITDA von 860 bis 910 Millionen USD. Zusätzlich will das Unternehmen im zweiten Halbjahr Kostensynergien durch die Fusion realisieren – etwa 90 Millionen USD Einsparungen – sowie nicht-strategische Vermögenswerte prüfen und möglicherweise veräußern.

