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Universal-Chef Mark Woodbury skizziert weltweite Strategie

Universal Destinations & Experiences arbeitet nicht nur am neuen Epic Universe in Orlando, sondern auch an einer Reihe weiterer Projekte weltweit. Chairman und CEO Mark Woodbury erläuterte beim Bank of America Media, Communications & Entertainment Conference die aktuelle Strategie des Unternehmens.

Foto: FreizeitparkNEWS/dl

Bevor er 2021 zum Vorsitzenden und CEO ernannt wurde, war Mark Woodbury stellvertretender Vorsitzender und Präsident von Universal Creative, der Gruppe, die für die Entwicklungsstrategie des Unternehmens sowie für die Konzeption, Planung und Gestaltung aller Universal-Attraktionen und -Reiseziele weltweit verantwortlich ist.

Epic Universe als Auftakt

Woodbury betonte, dass Epic Universe (FreizeitparkNEWS berichtete) keineswegs der Abschluss, sondern vielmehr der Beginn einer neuen Expansionsphase sei. „Wer von oben auf Epic schaut, erkennt bereits Flächen, die wir gezielt für Erweiterungen freigehalten haben“, erklärte er. Damit sei sowohl die Möglichkeit geschaffen, bestehende Themenwelten zu vergrößern als auch neue hinzuzufügen.

Zwar nannte er keine Details, deutete aber an, dass mehrere neue Attraktionen in der Pipeline seien – nicht nur für Epic Universe, sondern für das gesamte Resort in Orlando.

Universal Kids Resort als neue Ausrichtung

Ein wichtiger Baustein der Strategie ist die Einführung neuer Formate. Mit dem Universal Kids Resort in Texas – dem ersten kinderfokussierten Universal-Park – will das Unternehmen gezielt Familien mit Kindern zwischen drei und acht Jahren ansprechen. Inhalte wie Trolls oder Gabby’s Dollhouse aus dem DreamWorks-Portfolio sollen dabei die Grundlage bilden.

Das Konzept versteht Woodbury als „Feeder“-Erlebnis, das Kinder früh an die Marken heranführt, bevor sie die großen Parks besuchen. Er deutete an, dass Texas nur der Anfang sei.

Expansion nach Großbritannien

Besonders im Fokus steht das geplante Universal-Resort in Großbritannien, das 2026 den Spatenstich erleben und 2031 eröffnen soll (FreizeitparkNEWS berichtete). Geplant ist ein vollwertiger Themenpark mit einem integrierten 500-Zimmer-Hotel.

Um Überschneidungen mit Orlando zu vermeiden, soll die Attraktionsauswahl bewusst anders ausfallen und stärker auf das britische Publikum zugeschnitten sein. Entsprechend halten sich hartnäckige Gerüchte über eine mögliche James-Bond-Stuntshow.

Hollywood und weitere Märkte

Auch Universal Studios Hollywood erhält in den kommenden Jahren neue Projekte. Mit dem Bau der Fast & Furious: Hollywood Drift-Achterbahn sei erst der Anfang gemacht, so Woodbury. Das Gelände der früheren Studio-Tour-Attraktion Supercharged biete Platz für weitere Neuheiten.

Zur möglichen Expansion in den Mittleren Osten (FreizeitparkNEWS berichtete) äußerte sich Woodbury zurückhaltend. Zwar sei die Region ein interessanter Markt, die Prioritäten lägen jedoch klar auf Epic Universe und dem UK-Projekt.

Universal betreibt derzeit große Themenparks in Orlando, Hollywood, Japan, Singapur und Peking. Mit dem Ausbau des Portfolios in Texas und Großbritannien will das Unternehmen neue Zielgruppen und Märkte erschließen. Universal Destinations & Experiences ist Teil der Comcast NBCUniversal-Gruppe. Mit Parks wie den Universal Studios Florida, Islands of Adventure oder Universal Studios Japan gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Freizeitparkbetreibern.

Achterbahnverrückt – Thrill ist mir wichtiger als Theming. Verfolge gern die Entwicklungen in der Freizeitbranche.

Daniel

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