Grusellabyrinth NRW in Bottrop im Insolvenzverfahren

Traurige Nachrichten erreichten uns aus Bottrop – das Grusellabyrinth NRW hat dam 30.01.2020 beim zuständigen Amtsgericht in Essen das Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet.

Laut Grusellabyrinth hat das verschiedene Gründe: Das Unternehmen habe vor allem mit einem intensiven Sommerloch im Jahr 2018 und einer langen Anlaufphase für die Eventlocation zu kämpfen. Hinzu kam ein kostenintensiver Umbau für eine neue Hauptattraktion. Dazu mussten Teile der Anlage für lange Zeit geschlossen werden, was wiederum Einnahmeneinbußen bedeutete. Mittlerweile läuft sowohl im Labyrinth als auch auf den Eventflächen wieder der normale und erfolgreiche Betrieb.

Auch das Crowdfunding für eine Erweiterung lief sehr schleppend – statt anvisierten 300.000 € kamen bisher nur 12.000 € zustande.

Betrieb geht weiter

Zumindest geht der Betrieb erstmal weiter. Unberührt von der Antragsstellung können Besucher die Erlebniswelt entdecken oder für Veranstaltungen die individuellen Flächen und Räume buchen: „Unsere Gäste dürfen sich weiter auf Ihre Events freuen.“, so Holger Schliemann „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass alle Buchungen genau so reibungslos, erstklassig und einzigartig-„gruselig“ erfüllt werden, wie unsere Kunden es erwarten!“

Der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Klein ist ebenfalls zuversichtlich: „Wir haben hier ein grundsätzlich stimmiges und gelungenes Konzept mit durchweg zufriedenen Besuchern. Jetzt müssen wir gemeinsam die passenden Stellschrauben bewegen, um den Turnaround zu schaffen!“

Kunden die bereits Tickets gekauft haben, können die Veranstaltungen weiterhin problemlos besuchen. Neue Tickets buchen Besucher derzeit wie gehabt über die Webseite, die Bezahlung folgt vor Ort an der Kasse. „Wir finden, diese Lösung bietet unseren Gästen mehr Sicherheit in der jetzigen Situation.“

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