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Mondo Verde verliert Rechtsstreit um Parkplätze für Pinkpop-Besucher

Der südlimburgische Freizeitpark Mondo Verde hat einen Rechtsstreit gegen die Gemeinde Landgraaf verloren. Während des beliebten Pinkpop-Musikfestivals wollte Mondo Verde kostenpflichtige Parkplätze für Hunderte Festivalbesucher anbieten. Dies widerspricht jedoch dem geltenden Bebauungsplan, und die Gemeinde verweigerte die erforderliche Umweltgenehmigung für die Nutzung des Parkplatzes.

Mondo Verde zog laut des niederländischen Portals „looopings“ daraufhin vor Gericht, argumentierte aber erfolglos, dass der Wegfall der Parkmöglichkeiten eine finanzielle Belastung für den Park darstelle. In den Gerichtsunterlagen heißt es: „Das dringende Interesse des Antragstellers ist finanzieller Natur.“ Der Richter entschied jedoch, dass das finanzielle Interesse von Mondo Verde nicht als dringlich genug erachtet wird und dass eine endgültige Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden könnte. Sollte das Urteil dann positiv für Mondo Verde ausfallen, könnte der Park eine Entschädigung fordern. Es wurde zudem nicht glaubhaft gemacht, dass der Park durch den Wegfall der Parkgebühren in finanzielle Schwierigkeiten geraten würde.

Die rund 450 Festivalbesucher, die bereits ein Parkticket erworben hatten, können ihr Auto nun nicht mehr auf dem Gelände von Mondo Verde abstellen. Die Pinkpop-Organisation bietet eine alternative Parkmöglichkeit an einem anderen Ort an. Als Entschädigung erhalten die betroffenen Besucher vier Verzehrgutscheine.

Pinkpop findet dieses Jahr von Freitag, 21. bis Sonntag, 23. Juni statt. Das Management von Mondo Verde hat erklärt, das Urteil zu akzeptieren.

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